Bobys Geschichten

Bobys Geschichten und die dazugehörigen Materialien unterstützen Sie, das Thema einer elterlichen Suchterkrankung zur Sprache zu bringen. In vier Geschichten erlebt der kleine Hund Boby Situationen, die Kinder mit einem suchtkranken Elternteil ähnlich erfahren könnten. Die fiktive Bearbeitung der Thematik erleichtert es betroffenen Kindern, ihre Situation zu verstehen und über diese zu sprechen.

Geschichte 1

Alleine zu Hause

Plötzlich merkt Boby, dass Fred ihn alleine zu Hause gelassen hat. Es wird Nacht und der kleine Hund wird unruhig. Er weiss nicht was er tun soll und fühlt sich einsam und verlassen. Die Zeit vergeht. Plötzlich erinnert er sich daran, dass er zu seiner Nachbarin Sophie gehen kann, wenn er Angst hat.

Themen

Einsamkeit – Angst
Personen im Umfeld, die helfen

Geschichte 2

Dreckige Pfoten

Boby kommt nach Hause und freut sich darauf, seinem Herrchen Fred zu erzählen, was er erlebt hat. Aber Fred stösst ihn grob weg. Daraufhin beginnen Laura und Fred sich zu streiten. Der kleine Hund glaubt, dass er schuld daran sei, dass sein Herrchen wütend ist. Sein Frauchen Laura erklärt Boby, dass es nicht seine Schuld ist und dass Fred nicht in einem „normalen“ Zustand sei.

Themen

Schuldgefühle des Kindes – Streitereien – die eigene Situation verstehen

Geschichte 3

Ein Nachmittag im Zoo

Boby kehrt vom Spielen nach Hause zurück: Fred und Laura haben ihm versprochen, dass sie zusammen in den Zoo gehen. Aber weder Fred noch Laura sind da. Endlich kommt Laura, aber ohne Fred. Dies beunruhigt Boby sehr. Es ist spät und niemand wird die Tiere im Zoo besuchen… Boby ist enttäuscht und fragt sich, wo Fred geblieben ist.

Themen

Enttäuschung – Unruhe – Parentifikation – Ambivalenz

Geschichte 4

Erster Tag in der Schule

Der erste Schultag von Boby ist da! Doch Boby bemerkt, dass Fred nicht wach ist und wie so oft den ganzen Tag schlafen wird. Der kleine Hund entscheidet sich, alleine in den Park zu gehen, um die erste Lektion nicht zu verpassen. Er fühlt sich anders als die anderen kleinen Hunde. Der Erzieher ermutigt ihn, trotzdem mitzumachen und kümmert sich um ihn.

Themen

Sich anders fühlen – Scham – Personen, die helfen – Initiative zeigen

Danke

Die Stiftung Sucht Schweiz dankt allen Personen, die sich Zeit für dieses Projekt genommen haben und ihre Rückmeldungen und Erfahrung haben einfliessen lassen.

Das Projekt wird durch das Nationale Programm Alkohol finanziell unterstützt.

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